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Ist Jesus der Messias?

Jesus sculpture

Wir hören oft von Jesus und davon, dass er uns gerettet hat, indem er für uns am Kreuz starb. Und wer an ihn glaubt, hat ewiges Leben.

Unser Leben zu retten – das ist die Aufgabe des erwarteten Messias … Aber ist Jesus der wahre Messias, oder müssen wir auf einen anderen warten?

Die meisten Informationen über den Auserwählten, der uns alle retten wird, erhalten wir aus dem Buch des Propheten Jesaja, der etwa im 8. Jahrhundert v. Chr. lebte und weissagte – grob gesagt 700 Jahre vor der Geburt Jesu.

1Was von Davids11,1 Im hebräischen Text steht hier der Name von Davids Vater Isai. Königshaus noch übrig bleibt, gleicht einem abgehauenen Baumstumpf. Doch er wird zu neuem Leben erwachen:
Ein junger Trieb sprießt aus seinen Wurzeln hervor. 2Der Geist des Herrn wird auf ihm ruhen, der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Ehrfurcht vor dem Herrn. 3Dieser Mann wird den Herrn von ganzem Herzen achten und ehren. Er richtet nicht nach dem Augenschein und fällt seine Urteile nicht nach dem Hörensagen. 4Unbestechlich verhilft er den Armen zu ihrem Recht und setzt sich für die Rechtlosen im Land ein. Sein Urteilsspruch wird die Erde wie ein Stockhieb treffen; ein Wort von ihm genügt, um die Gottlosen zu töten. 5Gerechtigkeit und Treue werden sein ganzes Handeln bestimmen, sie umschließen ihn wie ein Gürtel seine Hüften.
( Jesaja 11:1-5 )

Wir erwarten, dass der Messias ein Nachkomme des Königs David ist …

1 Der Herr spricht: »Seht, hier ist mein Diener, zu dem ich stehe. Ihn habe ich auserwählt, und ich freue mich über ihn. Ich habe ihm meinen Geist gegeben, und er wird den Völkern mein Recht verkünden. 2Aber er schreit es nicht hinaus; er ruft nicht laut und lässt seine Stimme nicht durch die Straßen der Stadt hallen. 3Das geknickte Schilfrohr wird er nicht abbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen. Unbeirrbar setzt er sich für das Recht ein. 4Er wird nicht müde, nie verliert er den Mut, bis er auf der ganzen Erde für Gerechtigkeit gesorgt hat. Selbst die Bewohner der Inseln und der fernen Küsten warten auf seine Weisung.«
5Gott, der Herr, hat den Himmel geschaffen und ihn wie ein Zeltdach ausgespannt. Die Erde in ihrer ganzen Weite hat er gebildet, die Pflanzen ließ er hervorsprießen, und den Menschen hat er Leben und Atem gegeben. Und nun sagt er zu seinem Diener:
6»Ich, der Herr, habe dich berufen, meine gerechten Pläne auszuführen. Ich fasse dich an der Hand und helfe dir, ich beschütze dich. Durch dich schließe ich einen Bund mit den Menschen, ja, für alle Völker mache ich dich zu einem Licht, das ihnen den Weg zu mir zeigt.42,6 Wörtlich: Ich mache dich zu einem Bund für das Volk und zum Licht für die Völker. 7Den Blinden sollst du das Augenlicht geben und die Gefangenen aus ihren Zellen holen. Alle, die in Finsternis sitzen, sollst du aus ihrer Gefangenschaft befreien.
( Jesaja 42:1-7 )

Hier sehen wir, dass der „Knecht“ demütig sein wird, seine Stimme in der Öffentlichkeit nicht erheben und die Augen der Blinden öffnen wird …

Was sagt Jesaja in seinem Buch noch über ihn? Wie werden andere Menschen den Messias behandeln? Was geschah mit ihm, und was bedeutet das für uns? Um darauf zu antworten, springt Jesaja in die Zukunft und spricht direkt zu uns – über den Messias, den wir bereits verworfen haben.

1Doch wer glaubt schon unserer Botschaft? Wer erkennt, dass der Herr es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt? 2Gott ließ seinen Diener emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht! 3Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet.
4Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. 5Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. 6Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg. Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn.
7Er wurde misshandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage. 8Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet. Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde.53,8 Oder: Doch niemand dachte darüber nach, was mit ihm geschah. Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält! 9Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes,53,9 Möglicherweise hat der Text ursprünglich gelautet: »Man begrub ihn bei Gottlosen und Übeltätern«. obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen.
10Doch es war der Wille des Herrn: Er musste leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben. Er wird weiterleben und den Plan des Herrn ausführen. 11Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht53,11 Das Wort »Licht« ist nach der griechischen Übersetzung eingefügt. Im hebräischen Text fehlt es in vielen Handschriften. und wird für sein Leiden belohnt. Der Herr sagt:
»Mein Diener kennt meinen Willen, er ist schuldlos und gerecht. Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien. 12Deshalb gebe ich ihm die Ehre, die sonst nur mächtige Herrscher erhalten. Mit seinen starken Kämpfern wird er sich die Beute teilen. So wird er belohnt, weil er den Tod auf sich nahm und wie ein Verbrecher behandelt wurde. Er hat viele von ihren Sünden erlöst und für die Schuldigen gebetet53,12 Oder: und ließ sich für ihre Verbrechen bestrafen..«
( Jesaja 53:1-12 )

Wir sehen, dass der verworfene und verachtete Messias für unsere Sünden starb wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird. Er starb ohne Nachkommen, und doch „wird er lange leben“ und „viele Nachkommen haben“. Das bedeutet wahrscheinlich, dass der Messias nach seinem Tod auferstehen wird, auf der Erde oder im Himmel, und Kinder haben wird, leibliche oder geistliche.

Lies nun als Übung für dich selbst – und um zu entscheiden, ob Jesus der erwartete Messias ist – die Zeugnisse über Jesus Christus von Matthäus, Markus und Johannes, die einen großen Teil ihres Lebens persönlich mit Jesus verbrachten, und vom Arzt Lukas, der sorgfältig die Fakten über das Leben Jesu Christi, des Nazareners, zusammentrug …

Hoffnung für alle (Hfa)